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Knight Capital findet Weißen Ritter

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Knight Capital findet Weißen Ritter

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Knight Capital ist offenbar gerettet – und für den US-Aktienbroker geht eine veritable Achterbahnfahrt zu Ende: Eine Gruppe von Investoren stellt nach Angaben des Unternehmens 400 Millionen Dollar bereit, um Knight Capital vor dem Ruin zu bewahren. Allerdings verlieren die bisherigen Aktionäre die Kontrolle über den Finanzdienstleister. Die Investoren dürften nach Abschluss der Transaktion rund drei Viertel der Anteile halten.

Vergangene Woche war Knight Capital in weniger als einer Stunde tief abgestürzt – wegen einer Softwarepanne: Ein neues Programm des Unternehmens hatte den Markt am Mittwoch mit fehlerhaften Handelsaufträgen geflutet. Nach Medienberichten hatte Knight Capital ungewollt Aktien im Wert von rund 4,5 Milliarden Dollar erworben. Später kaufte Goldman Sachs dem unglücklichen Broker die Papiere mit einem Abschlag im Pakt ab. Der Verlust für Knight Capital belief sich auf 440 Millionen Dollar

Die New York Stock Exchange entzog Knight Capital vorläufig die Verantwortung für den Handel mit fast 700 Aktien und übertrug sie an den Konkurrenten Getco.