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Madonna kritisiert in Moskau Verfahren gegen Pussy Riot

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Madonna kritisiert in Moskau Verfahren gegen Pussy Riot

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Provokation und religiöse Symbole – diese Verbindung könnte den drei Punk-Rockerinnen der russischen Gruppe “Pussy Riot” jahrelange Haft eintragen. Sie stehen vor Gericht.

Provokation und religiöse Symbole sind auch ihr Thema: Madonna, zur Zeit auf Russland-Tournee.

Sie hoffe auf milde Richter, sagte die Popsängerin in Moskau.

“Ich bin gegen Zensur. meine ganze Karriere lang war ich immer für freie Meinungsäußerung, freie Rede. War den dreien passiert, ist unfair. Ich hoffe, sie müssen nicht für sieben Jahre hinter Gitter. Das wäre eine Tragödie.”

Madonna hat selbst unzählige Klagen provoziert.
In den 1990er Jahren rief der Vatikan zum Boykott ihres Konzerts in Rom auf, orthodoxe Juden protestierten gegen ihren Auftritt in Israel.

Mark Feigin, Anwalt von Pussy Riot, hält den Richter für befangen. Selbst Waldimir Putins Gnaden-Appell sei verpufft.

“Nichts hat sich geändert. Kein anderer Richter, keine Gerechtigkeit. Nur vorauseilender Gehorsam gegenüber Befehlen von oben.”

Der Vorwurf gegen Pussy Riot: Sie hätten vor der russischen Präsidentenwahl die Christus-Erlöser-Kathedrale in Moskau gestürmt und Wladimir Putin verunglimpft.

mit Reuters, AFP