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Morddrohung für iranische Geiseln in Syrien

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Morddrohung für iranische Geiseln in Syrien

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Laut syrischen Rebellen sind drei iranische Geiseln bei einem Luftangriff in der Provinz Damaskus ums Leben gekommen. Die Rebellen drohten, die übrigen Entführten umzubringen, falls die Bombardements nicht aufhörten.

Über die Identität der insgesamt 48 Iraner, die am Samstag entführt worden waren und sich in der Gewalt der islamistischen al-Baraa-Brigade befinden, besteht weiterhin Unklarheit. Der Iran dementierte, dass es sich um Mitglieder der Revolutionsgarden handelt, einer Eliteeinheit aus Teheran, und stellte sie als Pilger dar.

Als enger Verbündeter der syrischen Führung will der Iran in dieser Woche ein Treffen über die Lage in Syrien abhalten. Eingeladen seien jedoch nur Länder, die einen “realistischen Ansatz” verfolgten, wie es aus Teheran hieß. Ohne die Beteiligung der Türkei, Saudiarabiens und Katars, die auf Seiten der Aufständischen stehen, dürften kaum Fortschritte von dem Treffen zu erwarten sein.