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"Euro Millions": Wenigstens Spieler lieben den Euro

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"Euro Millions": Wenigstens Spieler lieben den Euro

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Wer will einen Airbus A 350-800 gewinnen? Oder wenigstens den Gegenwert? An diesem Dienstag geht es in Paris um die Rekordsumme von 190 Millionen Euro. Das ist der Hauptgewinn bei der Ziehung der Lotterie “Euro Millions”.

Dutzende Millionen Spieler in neun europäischen Ländern versuchen, die richtigen sieben Zahlen anzukreuzen – auch Schweizer und Briten nehmen zur Not einen Gewinn in Euro mit. Was tun mit dem Geld?

Dolores Sanz Gonzalez, spanische Rentnerin:

“Ich würde einer Menge Leuten helfen, hoffe ich wirklich. Ich kenne viele ohne Job, aber ich würde auch vielen helfen. Es ist einfach zu viel Geld.”

Matilde Diaz (56) aus Madrid, ein Sohn arbeitslos, einer hat nur drei Stunden pro Woche Arbeit:

“Erst mal würde ich meiner Familie helfen und mir selbst, da geht gerade Vieles schief. Dann würde ich weitersehen – so viel Geld, das ist eine Riesenverantwortung. Zu wenig Geld taugt nichts, aber zuviel auch nicht. Ich würde etwas für mich tun, aber auch für andere.”

Bei der jüngsten Euro-Millionen-Zockerei spielt Deutschland ausnahmsweise keine Rolle. Die deutschen Lotterien beteiligen sich nicht daran.

Wer noch mitmachen will, wohnt mit Glück in der Schweiz oder in Österreich. Oder nahe an der Grenze der anderen Länder, die mit dabei sind: Belgien, Frankreich, Großbritannien, Irland, Luxemburg, Portugal und Spanien.

mit Reuters, AFP