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Gedenken an München 72: "Schande über das IOC"

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Gedenken an München 72: "Schande über das IOC"

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Witwen der Opfer des Olympia-Attentats von München 1972 haben das Internationale
Olympische Komitee scharf kritisiert. Sie hatten vergeblich für eine Schweigeminute bei der Eröffnungsfeier gekämpft.

Bei der Gedenkveranstaltung des israelischen
Komitees, erhob Ankie Spitzer, Witwe des ermordeten israelischen Fechttrainers André Spitzer, schwere Vorwürfe: “Das Internationale Olympische Komitee sollte sich schämen, denn es hat elf Mitglieder seiner olympischen Familie im Stich gelassen. Es diskriminiert sie, nur weil sie Israelis und Juden sind.”

Spitzer fragte auch, ob das IOC nur mehr an Macht, Geld und Politik interessiert sei und vergessen habe, dass es für Frieden, Bruderschaft und Fairness stünde.

Bei dem Attentat 1972 waren elf Mitglieder des israelischen Teams sowie ein deutscher Polizist ums Leben gekommen.