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Iran warnt vor ausländischer Einmischung in Syrien

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Iran warnt vor ausländischer Einmischung in Syrien

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Der syrische Staatspräsident Baschar al-Assad ist am Dienstag in Damaskus mit dem iranischen Sicherheitsratschef Said Dschalili zusammen getroffen. Dschalili ist ein enger Vertrauter des iranischen Revolutionsführers Ajatollah Ali Chamenei. Unter anderen leitet er die iranische Delegation bei den Atomverhandlungen. Der Iran ist einer der wenigen verbliebenen Verbündeten Assads.

Dschalili rief die Konfliktparteien in Syrien zu einem “nationalen Dialog” auf. Eine Einmischung von außen sei “nicht hilfreich”, erklärte Dschalili. “Die Islamische Republik Iran glaubt an eine syrische Lösung, die auf einem Nationalen Dialog aller syrischen Gruppen beruht. Ausländische Bemühungen halten wir nicht für hilfreich”, sagte Dschalili.

Syrische Rebellen mit islamistischem Hintergrund hatten am letzten Wochenende in Damaskus 48 iranische Pilger verschleppt. Sie unterstellen ihnen, Angehörige der iranischen Revolutionsgarden zu sein. Der Iran bestreitet dies vehement.

Nach Angaben der Rebellen wurden drei Iraner bei Artillerieangriffen der Regierungstruppen getötet. Sie drohten, die verbliebenen Gefangenen zu töten, wenn die Angriffe anhielten.