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Sikh-Attentäter offenbar "frustrierter Neonazi"


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Sikh-Attentäter offenbar "frustrierter Neonazi"

Bei dem mutmaßlichen Todesschützen von Wisconsin handelt es sich nach Angaben der Ermittler um einen “frustrierten Neonazi”.

Der 40-jährige Armeeveteran trug ein 9/11-Tattoo und war der Kopf einer rassistischen Rockband, die die Überlegenheit von Weißen propagierte. Aus der Armee war er wegen Fehlverhaltens entlassen worden.

Der Täter stürmte einen Sikh-Tempel in Wisconsin, tötete sechs Menschen, bevor er von der Polizei erschossen wurde. Medien zufolge könnte es sein, dass der Attentäter die Sikhs mit Muslimen verwechselt habe.

US-Präsident Barack Obama bekundete seine tiefe Betroffenheit: “Diese schrecklichen, tragischen Ereignisse kommen zu häufig vor. Wir müssen in uns gehen und nach zusätzlichen Wegen suchen, um die Gewalt zu verringern.”

Obama sprach sich erstmals für stärkere Kontrollen aus, nachdem vor zwei Wochen ein Kino-Amoklauf in Colorado die USA geschockt und eine Debatte über die freizügige Waffengesetze angestoßen hatte.

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