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Ägypten bombardiert Sinai

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Ägypten bombardiert Sinai

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Ägypten hat nach dem Anschlag auf Grenzsoldaten die Halbinsel Sinai in der Nacht bombardiert. Bei den Luftangriffen wurden nach Angaben des Militärs 20 mutmaßliche Islamisten getötet.

Zuvor hatten Bewaffnete erneut fast zeitgleich mehrere Kontrollpunkte aus vorbeifahrenden Autos heraus beschossen, wie die Sicherheitskräfte mitteilten. Dabei seien sechs Menschen verletzt worden. Die Armee habe sofort die Verfolgung aufgenommen.

Es war die erste große Militär-Offensive auf der Halbinsel nach dem Anschlag am Sonntag. Präsident Mursi hatte danach geschworen, die Kontrolle über den Sinai zurückzugewinnen, die dem Staat seit dem Sturz des Langzeitherrschers Mubarak entglitten war.

Am Sonntag hatten Bewaffnete auf dem Sinai 16 ägyptische Grenzsoldaten getötet und waren dann mit erbeuteten Fahrzeugen nach Israel eingedrungen. Dort streckte sie die israelische Armee nieder.

Ägypten begann nach dem Vorfall auch, die Schmugglertunnel zum Gazastreifen zu schließen. Die Regierung vermutet Militante aus dem Gazastreifen hinter dem Anschlag.