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Großbritannien: Flaue Wirtschaft, niedrige Inflation

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Großbritannien: Flaue Wirtschaft, niedrige Inflation

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Die Bank of England ist für die weitere Entwicklung der britischen Wirtschaft nicht eben optimistisch. Das Bruttoinlandsprodukt werde in diesem Jahr so gut wie gar nicht wachsen, heißt es im jüngsten Inflationsbericht. Die Teuerung ging wegen der schleppenden Wirtschaft in den letzten Monaten zurück. Sie lag im Juni bei 2,4 Prozent.

Notenbankgouverneur Mervyn King hob hervor, dass die Bank of England alles tun werde, um die britische Wirtschaft zu stützen. “Im Gegensatz zu unseren Olympiateilnehmern, die uns begeistert haben, ist die Wirtschaft noch nicht in Topform”, stellte er fest. “Aber es geht langsam bergauf. Viele der Vorausstzungen für eine Erholung sind gegeben und der geldpolitische Rat der Notenbank wird tun was er kann, um diese Erholung zu beschleunigen.”

Allzu schnell wird es freilich nicht gehen: Laut der Bank of England soll die britische Wirtschaft erst in zwei Jahren wieder Wachstumsraten wie vor der Krise erreichen. Seit dem vierten Quartal 2011 schwächelt das Bruttoinlandsprodukt im Königreich. Die voraussichtlich anhaltend niedrige Inflation verschafft den Währungshütern allerdings Spielraum für weitere geldpolitische Lockerungen.