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Schlacht um Aleppo tobt

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Schlacht um Aleppo tobt

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In der umkämpften syrischen Millionenstadt Aleppo gehen die bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Regierungstruppen und Aufständischen weiter. Die Soldaten des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad verdrängten die Rebellen aus dem strategisch wichtigen Viertel Salaheddin im Südwesten.

Beobachter sehen im Ausgang der Schlacht um Aleppo eine Vorentscheidung mit Blick auf das Schicksal Baschar al-Assads und seiner Regierung.

Die Briten wollen die Aufständischen mit Ausrüstung im Wert von umgerechnet 6,3 Millionen Euro unterstützen. Außenminister William Hague sagte, dabei handle es sich nicht um tödliche Waffen. Unter den Hilfsmitteln seien vor allem Funk- und Kommunikationstechnik sowie medizinische Hilfe. Die Mittel seien separat von der
humanitären Hilfe in Millionenhöhe zu sehen, die Großbritannien bereits nach Syrien geschickt hat.

Seit Beginn der Proteste gegen die Regierung vor fast eineinhalb Jahren sind nach UN-Schätzungen schon etwa 17.000 Menschen ums Leben gekommen, die meisten Zivilisten. Die Zahl der Vertriebenen liegt laut UN bei 1,5 Millionen Syrern. Berichten von Augenzeugen zufolge gehen sowohl die Regierungssoldaten als auch die oppositionelle Freie Syrische Armee mit Grausamkeit gegeneinander und gegen Zivilisten vor.