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Ägypten geht gegen Extremisten in Sinai-Region vor

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Ägypten geht gegen Extremisten in Sinai-Region vor

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Nach der Ermordung von 16 ägyptischen Grenzsoldaten auf der Sinai-Halbinsel, hat Ägyptens Präsident Mohammed Mursi angekündigt, die Stabilität in der Region wieder herstellen zu wollen. Bei einer Besichtigung des Tatorts, an dem hunderte Menschen ihre Wut über den Anschlag herausbrüllten, sagte Mursi:

“Wir werden es weder Kräften außerhalb noch innerhalb Ägyptens erlauben, auch nur einen einzigen ägyptischen Zivilisten anzugreifen.”

Zu dem Anschlag auf die Grenzsoldaten hat sich bisher niemand offiziell bekannt. Ägyptens harte Linie gegenüber den Extremisten in der Region hat sich jedoch bereits gezeigt. Die Streitkräfte nahmen sechs Menschen fest, bei denen es sich um Terroristen handeln soll.

Die Sicherheitslage in der Siani-Region, in der neben Waffen- und Drogenschmugglern auch Al-Kaida-Sympathisanten und anti-israelische Extremisten leben, hat sich seit dem Sturz des ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak verschlechtert.