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Clinton will bei Syrienkrise eng mit Ankara zusammenarbeiten

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Clinton will bei Syrienkrise eng mit Ankara zusammenarbeiten

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Washington und Ankara haben vor einer dramatischen Verschärfung der humanitären Krise in Syrien gewarnt. Die Gewalt des syrischen Regimes scheine keine Grenzen zu kennen, meinte US-Außenministerin Hillary Clinton in Istanbul bei einer Pressekonferenz mit ihrem türkischen Amtskollegen Ahmet Davutoglu.

Clinton sagte, die USA unterstützten die Opposition in Syrien weiter mit Ausrüstung und Finanzhilfen. Bei der Ausrüstung handle es sich hauptsächlich um Kommunikationsgeräte. Der amerikanische Geheimdienst und die amerikanischen Streitkräfte arbeiteten eng mit der Türkei zusammen. Diese Kooperation sei sehr wichtig für die Region und werde noch intensiviert.

Clinton erklärte außerdem, Washington habe weitere Sanktionen beschlossen, die das Ziel hätten, die Verbindungen zwischen dem Iran, der Hisbollah und Syrien zu zerstören, durch die das Assad-Regime am Leben gehalten werde.

Der syrische Präsident Baschar al-Assad ernannte am Donnerstag den bisherigen Gesundheitsminister Wael al-Halki zum neuen Ministerpräsidenten. Al-Halki ersetzt den bisherigen Regierungschef Riad Hidschab, der am Montag zu den Aufständischen
übergelaufen war und sich inzwischen im Emirat Katar aufhält.