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Die deutsche Hockey-Nationalmannschaft hat es geschafft! Im Finale gegen die Niederlande gewann das Team von Bundestrainer Markus Weise vor 16 000 Zuschauern in der ausverkauften Riverbank Arena mit 2:1 und wiederholte damit seinen Olympiasieg von 2008. Held des Abends war Jan Philipp Rabente von Uhlenhorst Mülheim, der die beiden deutschen Treffer in der 33. und 66. Minute erzielte. Oranje glich in der 54. Minute nach einer Strafecke in Person von Mink van der Weerden aus.
Es ist das vierte Olympiagold für die deutschen Hockey-Herren nach 1972, 1992 und 2008.

Gold und Bronze hatte Mountainbikerin Sabine Spitz bereits. Da fehlte für die komplette Olympiakollektion nur noch Silber. Am vorletzten Wettkampftag der Spiele in London schließlich errang die 40-Jährige die ersehnte Medaille. Sicher, gegen einen erneuten Olympiasieg hätte die Schwarzwälderin auch nichts einzuwenden gehabt. Doch es gab eine stärkere Athletin an diesem Tag, die den Kurs schneller absolvierte und verdient siegte. Die Französin Julie Bresset war nicht zu schlagen. Als Spitz auf einer steinigen Abfahrt auch noch stürzte, wuchs der Abstand zur Französin schnell von vier Sekunden auf eine halbe Minute an. Zudem hatte sich die Deutsche mit der US-Amerikanerin Georgia Gould auseinanderzusetzen, die ihr im Nacken saß. Doch Spitz wollte den Silberrang unbedingt halten, als Bresset enteilt war. Und sie schaffte es. Mit einem Rückstand von kaum mehr als einer Minute überquerte die 40-Jährige die Ziellinie.

36,84 Sekunden! So schnell sprintete noch nie eine 4×100 Meter-Staffel. Bis zum Samstagabend. Dann nahmen sich die Jamaikaner dieser Aufgabe an, stürmten zu Gold und pulverisierten die bisherige Weltbestzeit (37,04 Sekunden), die die Jamaikaner bei der Weltmeisterschaft 2011 im südkoreanischen Daegu aufgestellt hatten. Schlussläufer Usain Bolt gewann damit seine dritte Goldmedaille in London. Für seine Kollegen Yohan Blake, Nesta Carter, Michael Frater war es der erste Olympiasieg. Silber holten die Vereinigten Staaten von Amerika vor Trinidad und Tobago. Die kanadische Staffel, die als dritte über die Ziellinie lief, wurde disqualifiziert.
Mit nun insgesamt sechs Goldmedaillen hat Usain Bolt dieses Triple von Peking 2008 wiederholt – eine einmalige Leistung.

86 162 Zuschauer im Wembley-Stadion wurden Zeuge, wie Mexiko den favorisierten Brasilianern olympisches Gold vor der Nase wegschnappte. Die Lateinamerikaner brauchten keine Anlaufzeit, sondern trafen bereits in der Anfangsminute. Oribe Peralta war der Nutznießer der brasilianischen Schlafmützigkeit und stellte die Vorhersagen damit gleich zu Beginn auf den Kopf. Zwar sollte Brasilien im Laufe der Partie die bestimmende Mannschaft stellen, doch Mexiko wusste sich zu wehren. Der eine oder andere gefährliche Konter war dabei – Brasiliens Defensive erwies sich dabei nicht immer als sattelfest. Schon vor der Halbzeit zog Brasiliens Coach Mano Menezes eine erste personelle Konsequenz und wechselte Angreifer Hulk für Mittelfeldmann Alex Sandro ein.
Im Anschluss an die Pause erhöhte Brasilien den Druck – Zählbares gelang dem Favoriten aber nicht. Der Mexikaner Marco Fabián de la Mora hätte in der 64. Minute auf der Gegenseite nach einem erneunten Abwehrfehler Brasiliens den zweiten Treffer für den Außenseiter erzielen können. Sein akrobatischer Versuch landete allerdings an der Querlatte und nicht im Netz. Rund zehn Minuten später klappte es dann: Erneut zeichnete Peralta für die mexikanischen Jubelstürme verantwortlich. Trotz des 0:2-Rückstandes gab Brasilien nicht auf. Die technisch überlegenen Südamerikaner um Jungstar Neymar bedienten sich der Brechstange als ultimatives Mittel. In der Nachspielzeit schließlich brachte Hulk den Ball über die Linie: nur noch 1:2 aus brasilianischer Sicht. Und auch der Ausgleich lag in der Luft: Oscar kam kurz vor dem Abpfiff im Strafraum freistehend zum Kopfstoß, verfehlte das Ziel allerdings. Mit ein wenig Glück also brachten die Mexikaner den Sieg nach Hause und durften erstmals Olympiagold im Fußball bejubeln.

Für Begeisterung bei den britischen Leichtathletikfans sorgte abermals Mo Farah. Der gebürtige Somalier gewann Gold über 5000 Meter und darf sich somit Doppel-Olympiasieger nennen. Denn bereits über die doppelte Distanz setzte sich der 29-Jährige durch. Über die 5000 Meter ließ Farah alle Angriffe der insbesondere aus Ostafrika stammenden Konkurrenz abprallen und war auf der Zielgeraden schlichtweg unangreifbar. Dass der Brite von den heimischen Fans geradezu über die Ziellinie gebrüllt wurde, war mit Sicherheit auch kein zu verachtender Siegfaktor. 13:41:66 Minuten waren auch vom Äthiopier Dejen Gebremeskel oder dem Kenianer Thomas Pkemei Longosiwa nicht zu unterbieten. Die beiden Afrikaner gewannen Silber respektive Bronze.

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