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Iran: Helfer befürchten mehr Erdbeben-Tote

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Iran: Helfer befürchten mehr Erdbeben-Tote

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Nach den zwei Erdbeben im Nordwesten des Iran laufen die Rettungsarbeiten auf Hochtouren. Mehr als 100 Orte in der Provinz Aserbaidschan wurden getroffen, zahllose Häuser sind zerstört. Besonders hart erwischte es die Städte Ahar und Verzeghan. Unter den Trümmern werden vielerorts noch Menschen vermutet. Andere, die den Beben entkamen, leben nun teils in Notunterkünften oder in Zelten unter freiem Himmel.

250 Menschen kamen nach bisherigen Angaben ums Leben, 1800 wurden verletzt. Die Krankenhäuser arbeiten an ihren Leistungsgrenzen. Da viele Erdbebenopfer schwerste Verletzungen haben, rechnen die Helfer für die kommenden Stunden und Tage noch mit weit mehr Toten. Rotes Kreuz und Roter Halbmond sind vor Ort. Sie versuchen, der Lage unter anderem mit mobilen Krankenstationen Herr zu werden.

Die zwei Beben am Samstag hatten eine Stärke von jeweils etwas mehr als 6 auf der Richterskala. Sie folgten im Abstand von nur elf Minuten aufeinander. Außerdem gab es viele Nachbeben.