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Spanische Nationalparks in Flammen

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Spanische Nationalparks in Flammen

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Auf den Kanarischen Inseln toben verheerende Waldbrände. Mehr als 5000 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen. Das Feuer vernichtete Hunderte Hektar Wald.

Auch auf der Kanareninsel La Gomera wüten die Flammen und erreichten den Nationalpark Garajonay, der zum Weltnaturerbe der Unesco gehört. Im Nationalpark leben mehr als 1.000 Tierarten, davon über 150 endemische Arten.

“Nach fünf Hitzewellen in Folge brennt es auf der Insel auch in Gegenden, in denen es seit 150 Jahren keine Waldbrände gegeben hatte”, sagte der Sicherheitschef der Regierung der Kanaren, Humberto Gutierrez. Das Feuer auf La Gomera war von den Löschmannschaften eigentlich schon unter Kontrolle gebracht worden, aber der Wind und
die Hitze fachten die Flammen neu an.

Auch auf dem spanischen Festland brannte es in zwei Nationalparks. Ein Waldbrand loderte im Doñana-Park in Südspanien, einem der
wichtigsten Schutzgebiete des Landes, ein anderer im Cabañeros-Nationalpark im Südwesten. In beiden Parks gelang es den Löschmannschaften, eine Ausweitung der Brände zu verhindern. Im Jahr 2012 wurden bereits 50.000 Hektar Land in Spanien durch Brände zerstört.