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Ahmadinedschad fordert islamische Einheit im Syrien-Konflikt

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Ahmadinedschad fordert islamische Einheit im Syrien-Konflikt

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Der iranische Staatspräsident Mahmud Ahmadinedschad hat die muslimische Welt zur Geschlossenheit in der Syrien-Krise aufgerufen. Ahmadinedschad nimmt an einem zweitägigen Sondergipfel der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) zu Syrien in Mekka teil. “Wir hoffen, dass mit Hilfe des allmächtigen Gottes dieses Treffen ein Treffen des Mitgefühls wird und es gelingt, zumindest einen Teil des Hasses und der Feindschaft abzubauen”, erklärte Ahmadinedschad vor seinem Abflug in Teheran.

In Aleppo wird seit den frühen Morgenstunden wieder heftig gekämpft. Der Ausgang der Schlacht um die Wirtschaftsmetropole wird als entscheidend für den weiteren Verlauf des Konflikts angesehen. Der Chef der UN-Blauhelmmission in Syrien kritisierte die zunehmende Gewalt: “Es ist klar, dass die Gewalt in vielen Teilen Syriens zunimmt. Der wahllose Gebrauch schwerer Waffen durch die Regierung und gezielte Angriffe der Opposition in den Bevölkerungszentren fordern einen hohen Blutzoll bei unschuldigen Zivilisten”, sagt Generalleutnant Babacar Gaye.

Das syrische Staatsfernsehen verbreitete Bilder von gefangengenommenen Rebellen und von sichergestellten Waffen und Ausrüstungsgegenständen der Rebellen. Die technisch hochwertigen Gegenstände sollen aus westlichen Quellen stammen.