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Todesurteile gegen 14 Islamisten in Ägypten

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Todesurteile gegen 14 Islamisten in Ägypten

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In der ägyptischen Stadt Ismailia sind 14 militante Islamisten zum Tode verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass sie im Juli 2011 im Norden des Sinai eine Polizeiwache angegriffen und sieben Menschen getötet hatten. Sie sollen einer verbotenen islamistischen Terrororganisation angehören.

Israel befürchtet, dass sich der Sinai zu einem Rückzugsgebiet für Islamisten entwickelt, die von der Halbinsel aus Anschläge auf den jüdischen Staat verüben.

Im Sinai blieb es unruhig. Das ägyptische Militär zeigt massive Präsenz. Nach der Ermordung von 16 Grenzpolizisten waren am Montag ein Stammesführer und sein Sohn von islamischen Terroristen erschossen worden.

Das ägyptische Militär findet sich unterdessen mit der Entlassung seiner Spitzen durch den islamistischen Staatspräsidenten Mohammed Mursi ab. Dem in Rente geschickten Militärratschef Tantawi gab Mursi zum Abschied eine Medaille.