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Angst vor Entführungen im Libanon

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Angst vor Entführungen im Libanon

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Katar, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate, die die syrischen Rebellen unterstützen, haben ihre Bürger dazu aufgerufen, den Libanon zu verlassen. Hintergrund ist die Angst vor Entführungen als Rache für Geiselnahmen in Syrien.

So hat eine libanesische Familie nach eigenen Angaben mehrere Syrer in ihre Gewalt gebracht, nachdem syrische Rebellen ein Familienmitglied entführt haben. Ein Angehöriger versicherte, man werde die Syrer freilassen, sobald der Verwandte unversehrt zurückkehre.

Vor mehr als einer Woche wurde Hassan Salim Al Meqdad in Syrien entführt. Er soll Mitglied einer militanten, libanesischen Hisbollah-Gruppe sein. Er selbst erklärte, von dieser Gruppe als Heckenschütze mit 1.500 Anderen zur Unterstützung des syrischen Regimes nach Syrien geschickt worden zu sein. Die Hisbollah streitet Al Meqdads Mitgliedschaft ab.