Eilmeldung

Eilmeldung

Ribéry und Benzema müssen wegen "Zahia-Affäre" doch vor Gericht

Sie lesen gerade:

Ribéry und Benzema müssen wegen "Zahia-Affäre" doch vor Gericht

Schriftgrösse Aa Aa

Die französischen Profi-Fußballer Franck Ribéry und Karim Benzema müssen wegen einer Affäre mit einer minderjährigen Prostituierten nun doch vor Gericht aussagen – zusammen mit sieben weiteren Personen. Dies entschied der zuständige Untersuchungsrichter. Die Staatsanwaltschaft hatte die Einstellung des Verfahrens beantragt, da die Fußballstars nicht gewusst hätten, dass die Prostituierte minderjährig war.

Das hatte auch die junge Frau selbst ausgesagt. Es geht um Sex gegen Bezahlung in den Jahren 2008 und 2009, unter anderem bei der Geburtstagsparty des Bayern-München-Spielers Ribéry. Dessen Anwältin erklärte, die jetzige Enscheidung sei überraschend und ungerecht, und verwies auf die Aussage der Prostituierten. Für Sex mit minderjährigen Prostituierten drohen in Frankreich bis zu drei Jahre Haft und Geldbußen von bis zu 45.000 Euro – wenn denn die Angeklagten das Alter der Prostitutierten nachweislich kannten.