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Standard-Chartered-Aktie profitiert von Vergleich

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Standard-Chartered-Aktie profitiert von Vergleich

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Im Skandal um dubiose Iran-Geschäfte hat die britische Großbank Standard Chartered eine Einigung mit der New Yorker Finanzaufsicht erzielt. Die Standard-Chartered-Aktie in London, die zuletzt massiv verloren hatte, ging daraufhin wieder nach oben. Laut US-Angaben stimmte Standard Chartered einem Vergleich über umgerechnet rund 280 Millionen Euro zu.

Allerdings ist die Affäre für die Großbank noch nicht ausgestanden. Mehrere weitere US-Behörden, darunter das Justizministerium und die New Yorker Staatsanwaltschaft, wollen ihre Ermittlungen fortsetzen. Standard Chartered soll insgeheim milliardenschwere Geschäfte mit dem Iran getätigt und damit gegen die US-Sanktionen verstoßen haben. Offenbar gab die Großbank dies mittlerweile zu und erklärte sich mit einer zweijährigen, externen Prüfung ihrer Geldwäschekontrollen einverstanden.

Zuvor waren bereits die britischen Geldhäuser HSBC und Barclays ins Visier der US-Regulierer geraten – HSBC wegen zu laxer Geldwäschekontrollen, Barclays wegen jahrelanger Manipulation des Libor-Zinssatzes.