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Börsendebakel für Facebook
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Der Mega-Börsengang von Facebook scheint zum Mega-Flop zu werden. Mit Jubel war der Börsenstart des sozialen Netzwerks im Mai begrüßt worden, ein Anteilsschein kostete damals 38 Dollar. Seither hat das Papier dramatisch an Wert verloren – und das Auslaufen der Haltefrist für die Aktien von Facebook-Angestellten schickte den Titel erneut auf Talfahrt. Zeitweise kostete er weniger als 20 Dollar. Die Nachrichtenagentur Bloomberg sprach vom schlechtesten Börsengang unter den Schwergewichten.

Ein Problem von Facebook sind ausgerechnet Smartphones: Auf den kleinen Displays lässt sich kaum Werbung plazieren. Anzeigen jedoch sind die Haupteinnahmequelle des Konzerns. Experten allerdings sehen für Facebook noch nicht ganz schwarz. “Jeden Tag hat Facebook rund eine Milliarde potentieller Kunden in aller Welt”, meint James Post, Professor an der Boston University. S“elbst wenn sie nur einen kleinen Prozentsatz tatsächlich erreichen, sind das noch immer Millionen Menschen, die Geld ausgeben wollen, um sich über Facebook zu verbinden, und die Facebook vertrauen.”

Allerdings könnte dem Konzern an den Börsen neues Ungemach drohen: Schließlich laufen nach und nach weitere Haltefristen aus; bis Jahresende kommen damit noch insgesamt 1,44 Milliarden Aktien auf den Markt. Ab Mitte November etwa wäre es auch für Facebook-Gründer Mark Zuckerberg möglich, seine Anteile verkaufen.

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