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Humanitäre Krise in Syrien

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Humanitäre Krise in Syrien

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In Syrien werden die Nahrungsmittel knapp. In Suran, 15 Kilometer nördlich der Wirtschaftsmetropole Aleppo, bildeten sich vor der einzigen verbleibenden Bäckerei lange Schlangen.

Nach Angaben von UN-Nothilfekoordinatorin Valerie Amos sind rund zweieinhalb Millionen Menschen hilfsbedürftig. Sie rief zudem die Internationale Gemeinschaft auf, mehr humanitäre Hilfe zu gewährleisten. “Mehr als eine Million Menschen mussten ihre Heimat verlassen. Rund eine weitere Million Menschen brauchten dringend Hilfe durch die Auswirkung der Krise auf die Wirtschaft. Ihre Existenz ist bedroht. Im März sind wir davon ausgegangen, dass eine Million Menschen hilfsbedürftig sind. Jetzt sind es bereits zweieinhalb Millionen. Wir arbeiten daran, unsere Pläne und die Finanzierung auf den neuesten Stand zu bringen.”

Nach UN-Angaben werden Hilfslieferungen durch die Gewaltausbrüche beeinträchtigt. Die Region um Aleppo ist besonders betroffen. Neben Nahrungsmitteln fehlt es auch an Medikamenten und Unterkünften.