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Welle der Gewalt im Irak

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Bei einer Serie von Anschlägen sind im Irak zahlreiche Menschen getötet worden. In Kirkuk explodierten am Donnerstag insgesamt drei Sprengsätze. Zwei Autobomben detonierten in dem hauptsächlich von Kurden bewohnten Stadtteil Almaz.

“Wir haben der Polizei gemeldet, dass der Fahrer dieses Wagens verschwunden ist. Aber sie haben nur gesagt, er ist vermutlich in einem Gasthaus. Nachdem sie weg waren, ist der Wagen explodiert. Dabei wurden zwei Menschen getötet und einer verletzt”, schildert ein Augenzeuge den Anschlag.

Am Morgen hatten Extremisten bereits das Haus eines Offiziers in Kirkuk angegriffen, Sprengfallen installiert und ein Familienmitglied getötet. In Falludscha erschossen Extremisten an einer Straßensperre drei Angehörige der Sicherheitskräfte. In einem schiitischen Stadtteil der Hauptstadt Bagdad wurden bei der Explosion einer Autobombe drei Menschen getötet.

Hintergrund der Gewalt ist ein Konflikt zwischen den Kurdenparteien und dem schiitischen Ministerpräsidenten Nuri al-Maliki.

Die irakischen Kurden intensivieren ihre Beziehungen zu den Kurden in Syrien, die auf Autonomie drängen.