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Julian Assange will vor die Öffentlichkeit treten

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Julian Assange will vor die Öffentlichkeit treten

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Die Enthüllungsplattform Wikileaks hat gemeldet, dass ihr Gründer Julian Assange am Sonntag vor die Öffentlichkeit treten wird. Unklar bleibt, ob Assange persönlich vor das Botschaftsgebäude Ecuadors in London treten wird, wo er sich seit Juni aufhält. Damit würde er seine Verhaftung riskieren. Die britische Regierung will Assange trotz seines erfolgreichen Asylantrags in Ecuador kein freies Geleit gewähren.

Doch genau das fordern die Unterstützer des Australiers vor dem britischen Konsulat in Sydney. Jake Lynch ist der Leiter des Centre for Peace and Conflict Studies an der Universität Sydney: “Aufgrund einer Vielzahl von Hinweisen sind wir überzeugt, dass hier der Versuch unternommen werden soll, ihn an die USA auszuliefern und wegen Spionage und Terrorismus anzuklagen. Das wäre ein sehr schlechter Tag für die Informationsfreiheit.”

Großbritannien will Assange nach Schweden ausliefern, wo er zum Vorwurf sexueller Nötigung befragt werden soll. Assange fürchtet seine Auslieferung an die USA wegen der Veröffentlichung von Regierungsdokumenten auf der Wikileaks-Website.