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Tokio schiebt Insel-Besetzer ab

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Tokio schiebt Insel-Besetzer ab

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Die Regierung in Tokio hat 14 Hongkong-Chinesen abgeschoben, die vor zwei Tagen zu den von Japan kontrollierten Senkaku-Inseln vorgedrungen waren und eine chinesische Flagge gehisst hatten. Sie waren daraufhin von der japanischen Küstenwache festgenommen und auf die südjapanische Insel Okinawa gebracht worden.

Japans Regierungschef Yoshihiko Noda sagte, es sei bedauerlich, dass es soweit habe kommen müssen. “Trotz unserer Warnungen schmuggelten sie sich illegal auf unsere Insel und deshalb mussten wir sie festnehmen”, so Noda.

Neben Japan und China erhebt auch Taiwan Anspruch auf die unbewohnten Felseninseln. Von Bedeutung sind in der Region vor allem größere Fischbestände und vermutete Öl- und Gasvorkommen.

Der Streit um die Inselgruppe hat die Beziehungen beider Länder bereits in der Vergangenheit immer wieder schwer belastet.