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Verzweiflung in Syrien

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Verzweiflung in Syrien

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In Azaz im Norden Syriens haben Hinterbliebene die Opfer der Luftangriffe begraben. Die syrische Luftwaffe bombardiert seit Tagen die Rebellenhochburg nördlich der Großstadt Aleppo. Viele Frauen und Kinder wurden getötet.

In Aleppo verstärkten die Truppen der Regierung von Baschar al-Assad den Artilleriebeschuss. Die Kämpfe um Aleppo dauern seit fast vier Wochen an. Auch die syrische Hauptstadt Damaskus wurde am Freitagmorgen erneut von Explosionen erschüttert.

Der syrische Außenminister Walid Al-Moallem sagte, er warte darauf, dass die Vereinten Nationen ihm auch nur einzige Gruppierung unter den Rebellen präsentierten, die zum Gewaltverzicht bereit sei. Gleichzeitig erklärte der Minister, seine Regierung wolle, dass die Beobachter der Vereinten Nationen in Syrien blieben.

Das Mandat der in Syrien eingesetzten UN-Militärbeobachter wird aber nicht verlängern. Sie müssen ihren Einsatz am Sonntag beenden. Seit Mitte Juni hatten sie sich aus Sicherheitsgründen nicht mehr im Stande gesehen, ihr Mandat zu erfüllen.