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Wikileaks ruft London zum Einlenken auf

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Wikileaks ruft London zum Einlenken auf

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Der Streit um den rechtlichen Status Julian Assanges hat nun einen diplomatischen Konflikt ausgelöst. Schweden beharrt auf seiner Auslieferung. Großbritannien sieht sich genau dazu verpflichtet. Aber Ecuador verlangt, dass seine souveräne Entscheidung, Assange Asyl zu gewähren, respektiert wird.

“Die Sache ist jetzt natürlich in gewisser Weise festgefahren”, so Wikileaks-Sprecher Kristinn Hrafnsson im Interview mit Euronews. “Ich hoffe, dass die britische Regierung ihre Haltung ändert und ihm freies Geleit von Ecuadors Botschaft gewährt. Sie muss zur Vernunft kommen und einsehen, dass das die richtige Entscheidung wäre.

Wenn sie aber bei ihrer Haltung bleiben, wird Baltazar Garzon, der Leiter von Julians Anwaltsteam, voraussichtlich vor den internationalen Gerichtshof gehen und ein Urteil anstreben, das Großbritannien zwingen würde, die Tatsache anzuerkennen, dass er Flüchtlingsstatus genießt.”