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Texas im Griff des Virus: "Am nächsten Morgen war ich blind!"

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Texas im Griff des Virus: "Am nächsten Morgen war ich blind!"

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Angriff aus der Luft: Mit Flugzeugen versuchen die Behörden in Texas zur Zeit, gegen das West-Nil-Virus zu kämpfen. Von oben werden Teile von Dallas und Umgebung mit Insektiziden besprüht. Die Stadt ist in diesem Jahr besonders hart betroffen, der medizinische Notfall wurde ausgerufen.

Auch auf dem Boden gehen die Menschen mit der Spraypistole gegen den gefährlichen Krankheitserreger vor. Genauer: Gegen dessen Überträger, die Stechmücke.

Die konnte sich im milden Winter und feuchten Frühling hervorragend vermehren. Seit Jahresbeginn kamen in den USA 26 Menschen durch das Virus ums Leben, alleine in Texas waren es 17. Mehr als 450 Menschen infizierten sich in dem Bundesstaat.

Die Folgen musste zum Beispiel Clay Jenkins erleben: “Ich ging ins Bett, und als ich am nächsten Morgen aufwachte, war ich blind. Die Leute müssen wissen, dass das hier sehr ernst ist.”

Die Behörden haben den Menschen geraten, morgens und abends drin zu bleiben und vorm Verlassen das Haus mit Moskitospray einzusprühen. Andere versuchen, mögliche Mückenbrutstätten abzudecken und auszutrocknen.

Nicht alle finden den Sprühmitteleinsatz gut. Sie fürchten die heftige Chemie und setzen zumindest für das eigene Heim auf Wasser und Seife.