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US-Wahlkampfthema: Steuern

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US-Wahlkampfthema: Steuern

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US-Präsident Barack Obama hat sein Wahlkampfthema gegenüber dem Mitbewerber um das höchste Staatsamt, Mitt Romney, offenbar gefunden.

Obama plant, die Steuern für Wohlhabende deutlich zu erhöhen,- Romney und die Republikaner lehnen das kategorisch ab.

Grund genug für die Demokraten, die – ihrer Meinung nach “mangelnde” – Bereitschaft Romneys selbst, Steuern zu zahlen, im Wahlkampf zu instrumentalisieren.

Mitt Romney nun, ist nach langem Zögern, doch auf das Thema eingegangen. Er habe in den vergangenen zehn Jahren “niemals
weniger als 13 Prozent Steuern gezahlt”.

Doch 13 Prozent Steuern scheinen nicht eben viel für einen Mann mit einem 200-Millionen-Dollar-Vermögen. Romneys Angaben legen nahe, dass
er prozentual deutlich weniger Steuern zahlt als Millionen Arbeitnehmer in den USA.

Das dieser Umstand es dem Kandidaten Romney schwierig machen könnte, im Wahlkampf gegen Obama zu bestehen,- dämmert mittlerweile auch den Republikanern, die sich derzeit – unter massivem Polizeischutz – in Tampa/Florida auf die offizielle Nominierung Romneys vorbereiten.