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Volle Züge, volle Bäuche: Muslime feiern Ende des Ramadan

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Volle Züge, volle Bäuche: Muslime feiern Ende des Ramadan

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Dhaka, Hauptstadt von Bangladesch. Tausende Menschen versuchen, einen Platz im oder auf dem Zug zu ergattern, um raus aufs Land zu ihren Verwandten zu gelangen. Der Grund: Die Muslime der Welt feiern in den kommenden drei Tagen Eid al-Fitr, das Fest des Fastenbrechens zum Ende des Ramadan.

Auch die Fähren raus aus Dhaka sind überfrachtet. Manch einer, der zunächst keinen Platz mehr bekommen hat, versucht, hinterherzurudern, um doch noch an Bord klettern zu können.

Auch in anderen Ländern der Welt bereiten sich die Muslime auf das Fastenbrechen vor. Auf den Märkten und Basaren decken sich die Menschen ein, machen sich schick. Und für die Händler ist das Ramadanende eine Zeit guter Umsätze.

Eine Marktbesucherin sagt: “Wir müssen nun mal einkaufen, deshalb kaufen wir jetzt hier die Sachen zu den hohen Touristenpreisen auf diesem teuren Markt. Eigentlich sollte alles billig sein, denn es kommen ja alle möglichen Leute hierher, um Sachen zu kaufen. Aber es ist trotzdem alles teuer.”

Das genaue Datum des Fastenbrechens ist regional verschieden, in den meisten Ländern feiern die Muslime aber an diesem Sonntag. Zu den Feiern gehört ausgiebiges Essen, es wird gebetet und die Kinder bekommen Süßigkeiten, weshalb Eid al-Fitr auch als Zuckerfest bezeichnet wird.