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Fest des Fastenbrechens in der muslimischen Welt

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Fest des Fastenbrechens in der muslimischen Welt

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Mit dem dreitägigen Fest des Fastenbrechens (Eid al-Fitr) beenden Muslime den Fastenmonat Ramadan. Wegen verschiedener Berechnungen kann das Datum regional um einen Tag variieren. Die meisten feiern aber an diesem Sonntag.

Fasten ist eine im Koran verankerte muslimische Pflicht. Feiern zum Ende des Ramadan zeigen die Freude darüber, die Entbehrungen des Fastens im neunten Monat des islamischen Mondkalenders gemeistert zu haben.

In vielen islamischen Ländern begehen die Menschen das Fest in Moscheen und auf der Straße mit ihren Nachbarn.

Zum Fest gehören auch gemeinsames Beten, Verwandtenbesuche, ausgiebiges Essen und in einigen Ländern auch Lichterumzüge. Die Kinder bekommen Süßigkeiten, weshalb Eid al-Fitr auch Zuckerfest genannt wird.

Der deutsche Präsident Joachim Gauck bekräftigte in einer Grußbotschaft an die Muslime im Land: “Wir brauchen nicht trotziges Beharren auf Trennendem, sondern Schritte aufeinander zu.” In Deutschland leben schätzungsweise mehr als vier Millionen Muslime.