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Sudanesische Regierungsdelegation bei Flugzeugunglück getötet

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Sudanesische Regierungsdelegation bei Flugzeugunglück getötet

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Im Sudan sind alle 31 Passagiere eines Flugzeugs getötet worden. Unter ihnen ist der Minister für Religiöse Angelegenheiten, Ghasi al-Saddik. Auch Umweltminister Issa Deif Allah soll unter den Todesopfern sein. An Bord des Flugzeugs war eine “offizielle Delegation”, die das Fest zum Ende des Ramadan dort feiern wollte.
 
Ersten Angaben zufolge wollte die Maschine in Talodi an der Grenze zum Süd-Sudan landen, als es eine Explosion gab. In der Region kämpfen seit Monaten Regierungssoldaten und Rebellen gegeneinander.
 
Gemäss einem Sprecher der Luftfahrtbehörde ereignete sich der Vorfall aus noch ungeklärter Ursache. In Talodi sei bei der Landung der Maschine eine Explosion zu hören gewesen. Das Flugzeug sei “zerstört” worden.
 
Im Sudan kommt es relativ häufig zu Flugzeugunglücken, weil die Flotte veraltet ist. Da die Flugzeuge nicht den europäischen Sicherheitsanforderungen entsprechen, dürfen sie in der Europäischen Union und der Schweiz nicht starten und landen.