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UN-Beobachtermission in Syrien beendet

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UN-Beobachtermission in Syrien beendet

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Am ersten Tag nach dem Ende der UN-Beobachtermission in Syrien sind die Kämpfe in Aleppo am Montag unvermindert weiter gegangen.

Die UN-Gesandten sollten die Waffenstillstandsbemühungen und die Umsetzung des Friedensplans des Sondergesandten Kofi Annan überwachen.

Dieser stellte seinen Posten inzwischen aus Enttäuschung über die mangelnde Umsetzung zur Verfügung.

Ende August soll sich der neue Syrien-Sondergesandte und frühere algerische Außenminister Lakhdar Brahimi um eine Beilegung der Krise kümmern.

Der Chef des Syrischen Nationalen Rats zweifelt jedoch an den Erfolgsaussichten:

“Lakhdar Brahimi ist ein sehr erfolgreicher Diplomat, wir kennen ihn alle. Aber das Problem ist nicht seine Ernennung, sondern zur Vernunft zu kommen, um die Tötungen in Syrien zu stoppen und zu erreichen, was das syrische Volk will. Aber ehrlich gesagt sieht es nicht so aus, als wollten sie vernünftig sein.”

Unterdessen hat die Türkei angeregt, Schutzzonen für die Bevölkerung in Syrien zu errichten. Die Türkei hat bereits knapp 70.000 Flüchtlinge aus Syrien aufgenommen.