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Syrien: Japanische Journalistin getötet

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Syrien: Japanische Journalistin getötet

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In der umkämpften nordsyrischen Stadt Aleppo ist eine japanische Journalistin getötet worden. Die 45-jährige Mika Yamamoto sei dort in ein Feuergefecht mit Regierungstruppen geraten, bestätigte das japanische Außenministerium in Tokio am Dienstag.

Ihr Ehemann und Kollege, der mit ihr unterwegs gewesen sei, hat die Leiche identifiziert.

“Mika Yamamoto war meine Frau. Wir waren 15 Jahre zusammen. Mir fehlen die Worte für das, was die syrische Armee tut. Denn wir sind Journalisten. Wir wollen der Welt zeigen, was in Syrien vor sich geht.”

Die Rebellen begrüßen die internationale Berichterstattung und wollen die Journalisten schützen. Sie könnten dafür aber nicht garantieren.

“Jeder Journalist, der ins Land kommt, kommt auf seine eigene Verantwortung und auf die Verantwortung des Landes, das er vertritt.”

Doch auch syrische Journalisten sind in Gefahr.
Mindestens drei von ihnen befinden sich derzeit in der Hand von Rebellen.

Zudem gab es bereits mehrfach Angriffe auf das staatliche Fernsehen.

Nach Angaben der Organisation Reporter ohne Grenzen gilt Syrien mit Somalia dieses Jahr als das gefährlichste Land für Medienschaffende.