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Syrien versinkt tiefer in Gewalt - Eine Million Menschen auf der Flucht

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Syrien versinkt tiefer in Gewalt - Eine Million Menschen auf der Flucht

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Es sind die immer gleichen Bilder aus Syrien. Kämpfe, Schüsse, Verwundete, Tote. Von den Aufständischen gefilmt und ins Internet gestellt. Die Echtheit lässt sich meist nicht unabhängig bestätigen.

Wie schon seit Wochen wurde in Aleppo im Norden Syriens auch am Montag wieder heftig gekämpft. Keine Seite, weder Rebellen noch die Truppen von Präsident Baschar al-Assad, meldete bedeutende Fortschritte.

Daneben soll die Regierungsarmee eine von Rebellen gehaltene Stadt nahe der türkischen Grenze angegriffen haben.

Auch im südsyrischen Deraa lieferten sich beide Seiten wieder Gefechte. Laut Menschenrechtlern kamen alleine am Montag landesweit 120 Menschen bei den Kämpfen ums Leben.

Und während der Krieg unvermindert weiterwütet, verlassen die UN-Beobachter das Land. Sie trafen nun aus den Orten, wo sie stationiert waren, in Damaskus ein.

Dort halten sich inzwischen auch Zehntausende Flüchtlingen aus dem ganzen Land auf. Die UNO schätzt, dass in Syrien derzeit rund eine Million Menschen auf der Flucht sind.