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Warnung an Syrien vor Chemiewaffeneinsatz

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Warnung an Syrien vor Chemiewaffeneinsatz

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Die USA warnen Syrien erneut davor, gegen die Aufständischen chemische Waffen einzusetzen. Bis jetzt habe er in Syrien keinen Militäreinsatz angeordnet, sagt Präsident Barack Obama. Man beobachte die Lage aber sehr genau und habe Notfallpläne vorbereitet.

Von einer roten Linie spricht Obama, sollten chemische Waffen transportiert oder gar eingesetzt werden. Das würde die ganze Gleichung ändern.

Obama sagt auch, er sei sich nicht sicher, dass die Bestände an chemischen und biologischen Waffen sicher gelagert seien. Sie dürften nicht in falsche Hände geraten.

Dagegen drängt Russland weiterhin auf eine Verhandlungslösung mit den Machthabern, wie sie unter seiner Mitwirkung vor zwei Monaten in Genf befürwortet worden war.

Alle Teilnehmer müssten darauf dringen, dass alle Konfliktparteien die Erklärung von Genf annähmen und die Gewalt beendeten, sagt Außenminister Sergej Lawrow. Dann könne man über eine Übergangsregierung verhandeln. Das sei eine mögliche Lösung, die viele Menschenleben retten könnte.

Der neue UNO-Sondergesandte für Syrien Lachdar Brahimi ist dort inzwischen schon angeeckt: Die Regierung in Damaskus beschwert sich über seine
Formulierung vom “Bürgerkrieg” – das widerspreche der Wirklichkeit.