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Versöhnungsmarsch durch Vernichtungslager der Nazis

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Versöhnungsmarsch durch Vernichtungslager der Nazis

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Mehrere hundert Menschen sind auf einem so genannten Marsch des Lebens durch Polen. Dieser Marsch erinnert an die deutschen Verbrechen in der Nazizeit. An ihm nehmen Nachkommen von Opfern ebenso teil wie von Tätern. Hinter der Idee steht eine Freikirche aus Tübingen.

Zu Beginn des Marschs bat die Deutsche Bärbel Pfeiffer in einer Ansprache um Vergebung für ihren Großvater. Er hatte als Elektriker unter anderem den
Zaun um das Lager Auschwitz-Birkenau mitgebaut.

Der Marsch des Lebens hat im früheren KZ Auschwitz begonnen; die Teilnehmer besuchen nun noch weitere Vernichtungslager wie Majdanek oder zum Abschluss Treblinka.

Im zweiten Weltkrieg töteten die Deutschen etwa sechs Millionen Juden. In den Lagern wurden aber auch Roma, Widerstandskämpfer oder sowjetische Kriegsgefangene umgebracht.