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Wütende Griechen greifen Steuerfahnder an

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Wütende Griechen greifen Steuerfahnder an

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Das paradiesische Bild trügt: Auf der griechischen Insel ist es wegen Steuerhinterziehung zu Ausschreitungen gekommen. Wütende Einwohner attackierten Steuerfahnder, die sich in die Polizeistation flüchteten, wo sie belagert wurden. Am Ende musste die Bereitschaftspolizei aus Piräus anrücken, um wieder für Ordnung zu sorgen und die Fahnder zu befreien.

Die Chefin des Hotelverbands von Hydra meint, so sei der Ruf der Insel grundlos beschädigt worden. Ein gewöhnlicher Fall von Steuerhinterziehung sei von allein Seiten schlecht gehandhabt worden.

Die Fahnder hatten einen Tavernenbesitzer festgenommen, der zusammen mit seiner Mutter keine Quittungen ausgestellt hatte. Das heißt, er kassiert die Mehrwertsteuer, führt sie aber nicht ab. Kein Einzelfall, bei Kontrollen Anfang August in 600 griechischen Betrieben wurden über 2000 ähnliche Fälle festgestellt.