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Chinesischer Millionär kauft französisches Weingut

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Chinesischer Millionär kauft französisches Weingut

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Das Chateau de Gevrey-Chambertin ist samt seinem Weingarten verkauft worden. Für 8 Millionen Euro ging das Schloss in der französischen Region Burgund an einen chinesischen Investor.

Jean-Michel Guillon, der Chef der örtlichen Winzer-Vereinigung etwa sagt, man wollte das Gut selbst kaufen. Allerdings hätten die Winzer finanziell keine Chance gegen den Glücksspiel-Millionär aus Macau gehabt.

Guillon sagte: “Dieses Kulturerbe ist zu einem abnormal hohen Preis verkauft worden: Kurz- und mittelfristig zieht das Probleme nach sich, die die gesamten zum Verkauf stehenden Immobilien hier betreffen. Bei derart hohen Preisen besteht einfach keine Chance, dass die Weingärten im Besitz der Winzer bleiben.”

Fünf Millionen, so Guillon, hätten die Weinmacher bieten können, und ohnehin sei das Gut höchstens dreieinhalb Millionen wert gewesen. Sieben Millionen wollten die Eigentümer am Ende, zu den gebotenen acht sagten sie dann auch nicht nein.

Die Nachbarin Josette Guyot meinte: “Ich hab mit einem Erben des Schlosses gesprochen und der hat mir gesagt: Wir verkaufen an den, der am meisten zahlt. Das ist wohl normal.”

Der Chambertin ist einer der berühmtesten Weine aus Burgund. Das Schloss selbst produzierte bislang pro Jahr bis zu 12 000 Flaschen. Und gefüllt werden die künftig weiter von einem ortsansässigen französischen Familienbetrieb.