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In Ägypten sind Anhänger und Gegner der Muslimbruderschaft von Präsident Mohamed Mursi mit Fäusten und Messern aufeinander losgegangen.

Nach Angaben unabhängiger Beobachter wurde bei den Auseinandersetzungen auf dem zentralen Tahrir-Platz in Kairo jedoch niemand ernsthaft verletzt.

Dieser Demonstrant begründet seinen Protest folgendermaßen:“Ich will Mursi ja gar nicht stürzen, ich will aber Aussicht auf Arbeit! Jemanden, der mir einen Job gibt, wenn ich mein Studium beendet habe”.

Die Gegner der Islamisten hatten zu den Kundgebungen aufgerufen. Die Mursi-Anhänger verstehen nicht, wieso sie dem neuen Präsidenten nicht mehr Zeit geben:“Warum zeigen sie nicht ein wenig Geduld? Mursi ist doch erst seit zwei Monaten im Amt. Er hat sogar schon den obersten Armeeführer entmachtet. Es gibt also Fortschritte,- Seid doch geduldiger!”.

Der ehemalige Präsidentschaftskandidat Amre Mussa forderte von der Regierung unterdessen den Schutz aller Demonstranten, auch wenn diese gegen die Regierung protestierten.

Insgesamt nahmen in der ägyptischen Hauptstadt rund 1400 Menschen an den Demonstrationen teil.

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