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Spanier protestieren gegen Kürzung von Arbeitslosengeld

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Spanier protestieren gegen Kürzung von Arbeitslosengeld

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In Madrid haben Gegner der spanischen Sozialpolitik gegen das Vorhaben der Regierung protestiert, die Genehmigung von Arbeitslosenunterstützung zu erschweren.
Arbeitslose erhalten 400 Euro monatlich. Doch jetzt soll es schwieriger werden, diesen Betrag zu erhalten. So können künftig alle, die bei Angehörigen mit mehr als 481 Euro Einkommen wohnen, keine Unterstützung mehr beziehen.

Spanien hat mit einer Rekordquote von über 24 Prozent die höchste Arbeitslosigkeit in der EU.

Dies zwingt so manche Spanier zu drastischen Maßnahmen. Mitglieder verschiedener Bürgerbewegungen versuchten, einen Supermarkt im westspanischen Merida zu plündern, um die Waren an Mittellose zu verteilen.