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"Isaac" verhagelt Romney den Plan

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"Isaac" verhagelt Romney den Plan

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Der Tropensturm “Isaac” wirbelt Mitt Romney seinen Nominierungsparteitag durcheinander: Wegen des Sturms, der sich zum Hurrikan auswachsen könnte, verschoben die Republikaner das Montag in Florida geplante Spektakel um einen Tag – nun dürfte Romney erst am Dienstag zum Präsidentschaftskandidaten nominiert werden. Der Parteitag soll zwar am Montag formell eröffnet, dann aber gleich vertagt werden. Die Sicherheit der rund 5.000 Delegierten und Zehntausender weiterer Gäste gehe vor, hieß es.

Derweil zog “Isaac” über Kuba hinweg. Vor allem der Osten des Landes wurde von Sturm und heftigem Regen in Mitleidenschaft gezogen.

Zuvor hatte der Tropensturm in Haiti gewütet. Dort kamen nach einer ersten Bilanz sechs Menschen ums Leben. Nach dem Erdbeben vor zwei Jahren hausen immer noch mehrere hunderttausend Menschen in Zelten, die einem Wirbelsturm und Überschwemmungen kaum standhalten.

Im Nachbarland, der Dominikanischen Republik, wurden nach dem Sturm drei Menschen vermisst, darunter ein Bürgermeister, der weggespült wurde, als er einen anderen Mitbürger retten wollte.