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Anthrax-Alarm im Althai

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Anthrax-Alarm im Althai

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In Russland ist ein Mann an Milzbrand gestorben, zehn andere liegen mit Infektionsverdacht in Sibirien im Krankenhaus.

Zwei Fälle von Milzbrand oder Anthrax habe das Krankenhaus bestätigt, so das Ministerium für Katastrophenschutz.

Im Dorf Druzhba in der Altai-Region (Tselinny) in Westsibirien waren in den letzten Tagen rund zehn Rinder verendet.

Der 38jähriger Geschäftsmann Alexei Levine hatte aus einem der Kadaver eine Probe herausgeschnitten.

Ein Dorfbewohner:

“Er schnitt das Fleisch der toten Kuh, zudem hatte er einige kleine Schnittwunden an den Armen – das machen wir immer so. Ganz klar, dass er da nicht den geringsten Verdacht hatte. Drei Tage später bekam er Fieber, seine Frau brachte ihn ins Krankenhaus, aber … “

Für Milzbrand hoch empfänglich sind unter anderem Schafe, Ziegen, Rinder, Büffel und Pferde. Die Sporen von Milzbrand-Bakterien können Jahrzehnte überleben- oder sogar Jahrhunderte.

Die Region in Westsibirien steht unter Quarantäne.

mit AFP, Bloomberg, RiaNovosti