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Nein, einen politischen Hintersinn soll dieses Märchen nicht haben. Jedenfalls spricht der Künstler Taras Polataiko nicht davon. In der Ausstellung “Dornröschen” in der Ukraine geht es nicht um politischen Stillstand in Gestalt eines schlafenden Hofstaats. Fünf Frauen liegen nicht mal hinter Dornenhecken, geschweige denn hinter Gittern wie Julia Timoschenko.

Sie warten im Museum. Auf den Richtigen. Mit geschlossenen Augen.

Eine der “Prinzessinnen”:

“Ich glaube, ich finde meinen Märchenprinzen hier während des Projekts.”

“Wie alt sind Sie?”

“23”

Und das geht so: Jeder Besucher im Nationalen Kunstmuseum in Kiew darf die fünf “Dornröschen” küssen. Mit einem gewissen Restrisiko: Öffnet das Mädchen die Augen, muss er es heiraten. Und das Mädchen ihn.

Die Sicherheiten: gering. Die Kandidatinnen müssen nachweislich 18 sein und keinen Herpes haben.

Dafür braucht der Prinz auch nur eine Eintrittskarte und kein Pferd.

Und das halbe Königreich? Da kann man sich’s mit Wiktor Janukowitsch aber ernsthaft verscherzen.

mit huffingtonpost

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