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Malaienbär und Elefant, gefährdete Tierarten in Kambodscha

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Malaienbär und Elefant, gefährdete Tierarten in Kambodscha

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Der Malaienbär steht auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tiere. Die im tropischen Regenwald ansässige Art ist bei Wilderern begehrt. Eine weitere Bedrohung stellt die Zerstörung des natürlichen Lebensraums dar. Im Kambodscha kämpft die Tierschutzorganisation “Free the Bears” für den Erhalt der Art, in dem weltweit größten Reservat für Malaienbären. “Die langfristigen Aussichten sind sehr schlecht wegen des starken Bevölkerungswachstums”, sagt Organisationsvertreter Matt Hunt. “Dadurch schrumpft der natürliche Lebensraum der Art und auch die Zahl der Wilderer nimmt zu.”

Jäger haben es nicht nur auf den Pelz der Bären abgesehen. Fleisch und Tatzen gelten als Delikatesse im asiatischen Raum, die Galle des Bären wird in der chinesischen Medizin geschätzt. Experten zufolge ist die Zahl der Malaienbären in den vergangen 30 Jahren um ein Drittel zurück gegangen, ein Trend der sich künftig so weiter fortsetzen dürfte.

Eine andere, ebenfalls in Kambodscha ansässige, bedrohte Tierart ist der asiatische Elefant. 1995 lebten noch 2000 Tiere in freier Wildbahn, heute sind es nicht einmal mehr 400.
Der asiatische Elefant steht auf der Liste der gefährdeten Arten der Weltnaturschutzorganisation IUCN. Einer der Hauptgründe für den Rückgang der frei lebenden Tiere ist die fortschreitende Zivilisation.