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Ilaria Alpi - für engagierten Journalismus - vom 6. bis 8. Sept. in Riccione

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Ilaria Alpi - für engagierten Journalismus - vom 6. bis 8. Sept. in Riccione

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In Partnerschaft mit: Ilaria Alpi awards

Die Geschichte der italienischen Journalistin Ilaria Alpi

Die junge italienische Fernsehjournalistin Ilaria Alpi und ihr Kameramann Miran Hrovatin wurden 1994 in Somalia brutal ermordet. Für das öffentlich-rechtliche Fernsehen RAI drehten sie in Mogadischu eine Reportage über Waffenlieferungen und Gelder, die offiziell von italienischen Hilfsorganisationen zum Straßenbau und für Infrastrukturen in Entwicklungsländern genutzt werden sollten. Tatsächlich waren diese “Hilfsorganisationen” aber offenbar geheime Agenturen der italienischen Regierung, die gegen Waffenlieferungen Tonnen von Giftmüll verschifften.

Ilaria Alpi sprach Arabisch, sie hatte diese Sprache studiert, und sie hielt sich schon zum siebten Mal in Somalia auf.

Doch bevor sie ihren letzten und unglaublichen Bericht fertigstellen und an den Sender schicken konnte, wurde Ilaria Alpi zusammen mit ihrem Kameramann Miran Hrovatin nach einem Interview am 20. März 1994 in der somalischen Hauptstadt erschossen. Die Aufklärung der Morde zog sich in die Länge. Eine Untersuchungskommission des italienischen Parlaments arbeitete jahrelang, ohne dass der Hintergrund der Verbrechen wirklich aufgedeckt werden konnte.

In Erinnerung an die mutige und engagierte Journalistin, die nur 33 Jahre alt wurde, werden jedes Jahr in Riccione Preise für investigativen Journalismus verliehen – im Namen von Ilaria Alpi. 2012 findet das Treffen vom 6. bis zum 8. September statt.

Spot Ilaria Alpi 2012