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Todesurteil gegen Mumbai Attentäter bestätigt

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Todesurteil gegen Mumbai Attentäter bestätigt

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Indiens Oberster Gerichtshof hat das Todesurteil gegen den letzten verbleibenden Attentäter bestätigt. Damit gaben die Richter mehreren früheren Urteilen über die Anschlägen von Mumbai Recht.

Der Pakistaner Mohammed Kasab könnte nun noch ein Gnadengesuch an den neuen Staatschef richten, seine Chancen werden jedoch als gering eingestuft.

Der zuständige Staatsanwalt Gopal Subramanium erklärte, detaillierte Argumente seien mehrere Monate lang beleuchtet worden. Die Rechte des Angeklagten seien geprüft worden. Im Falle eines Angriffs gegen den indischen Staat serien internationale Gesetze hinzugezogen worden.

Ende November 2008 stürmte ein Terrorkommando mehrere Luxushotels, ein Restaurant, ein jüdisches Zentrum und einen Bahnhof in Mumbai.
Überwachungskameras zeigen den bewaffneten Kasab im Hauptbahnhof kurz vor der Tat. Der einzig überlebende Täter wurde für den Anschlag verantwortlich gemacht.

Insgesamt kamen bei dem sogenannten indischen “Elften September” weit mehr als 160 Menschen ums Leben.

Unterstützer der Terroristen wurden in den Reihen der pakistanischen Armee vermutet – der Anschlag löste eine diplomatische Eiszeit zwischen den beiden rivalisierenden Nachbarn aus.