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Iran schlägt Blockfreien-Troika für Syrien vor

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Iran schlägt Blockfreien-Troika für Syrien vor

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In der iranischen Hauptstadt Teheran treffen heute im Rahmen der Konferenz der Blockfreien Staaten Staats- und Regierungschef aus den 120 Mitgliedsländer zusammen. Unter anderem wollen sie über eine Lösung der Syrien-Krise beraten. Der gastgebende Iran schlug die Bildung einer Troika aus Staaten der Blockfreien-Bewegung vor. Ihr sollen Ägypten, Venezuela und der Iran angehören. Auch die Nachbarstaaten Irak und Libanon sollen einbezogen werden.

UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon forderte den Iran auf, seinen Einfluß in Damaskus für ein Ende der Gewalt geltend zu machen. “Das syrische Volk hat zu lange, zu viel gelitten. Fast 20.000 Menschen wurden in den vergangenen 18 Monaten getötet. Das kann so nicht weiter gehen. Das ist eine der wichtigsten Fragen, die ich mit der iranischen Führung bespreche”, erklärte Ban.

Trotz Kritik aus den USA und Israel traf Ban mit Staatspräsidenten Mahmud Ahmadinedschad zusammen. Auch der neue ägyptische Präsident Mohammed Mursi kommt nach Teheran. Es ist der erste Besuch eines ägyptischen Präsidenten seit der Islamischen Revolution im Iran 1979.