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UN-Treffen zur Lage syrischer Flüchtlinge

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UN-Treffen zur Lage syrischer Flüchtlinge

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Azaz an der türkischen Grenze ähnelt einer Geisterstadt – so wie viele umkämpfte Orte in Syrien. Der Bürgerkrieg hat bisher etwa drei Millionen Menschen obdachlos gemacht. Um ihr Schicksal soll es heute auf dem Treffen der UN-Außenminister gehen.

Zwischen 200.000 und 300.000 Menschen seien bisher aus Syrien nach Jordanien oder in die Türkei geflohen. Die Zahlen von Hilfsorganisationen können allerdings nicht überprüft werden.
Am Rande ihrer Kapazitäten angekommen, forderte die Regierung in Ankara wiederholt eine Pufferzone für Syrien.

Doch die Regierung in Damaskus ist dagegen. Präsident Baschar al-Assad wehrte sich gegen eine dafür erforderliche Flugverbotszone, die die Menschen in der Pufferzone schützen soll.

Die Flugverbotszone soll auch Thema auf dem UN-Treffen sein, bei dem es um Hilfen für die syrischen Flüchtlinge geht. Das kündigte Frankreich an, das den dreimonaten Vorsitz innehat. Allerdings nehmen nur weniger als die Hälfte der ständigen UN-Mitglieder überhaupt am Treffen teil.
Das Thema Syrien stößt bei den Vereinten Nationen wieder und wieder an seine Grenzen.