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Wirtschaftpläne der Republikaner


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Wirtschaftpläne der Republikaner

“Paul Ryan for Vice-president” – und das mit geballtem Familieneinsatz. In der amerikanischen Politik, wo nicht Parteien sondern Personen gewählt werden, gehört das unbedingt zum Wahlkampf dazu. Ryan ist in seinen Ideen noch radikaler als Romney.

Die staatlichen Ausgaben dürfen für ihn nicht mehr als 20 Prozent der Wirtschaftsleistung betragen, Obamas Gesundheitsreform will er auf der Stelle rückgängig machen. Hinter den Kulissen des Parteitages wird auch um Änderungen in den Parteistatuten gerungen. Aber das wichtigste Thema ist diesmal die Wirtschaft.
euronews-Korrespondert Stefan Grobe befragte politische Schwergewichte der Republikaner.

Für den ausgeschiedenen Mitbewerber Newt Gingrich ist die Schwäche der Wirtschaft unter Obama der Hauptgrund, weshalb Romney gewinnen werde.

Dem Demokraten Obama wurde auch in der Außenpolitik Versagen vorgeworfen. Die Welt brauche wieder eine globale Führungsrolle durch ein starkes Amerika, betonten mehrere Redner. Unter anderem auch John McCain, der vor vier Jahren gegen Obama verloren hatte.

Rick Perry, Gouverneur von Texas und ebenfalls ein unterlegener Mitbewerber, unterstrich die Rolle der Wirtschaft bei dieser Wahl. Die Politik müsse den privaten Sektor vor zu hohen Steuern und zu viel Regulierung schützen. Das habe Romney verstanden, Ryan ebenfalls. Sie werden Amerika wieder Arbeitsplätze schaffen. Und wenn Amerikas Wirtschaft stark sei, sei auch die Weltwirtschaft stark. Auch für John McCain geht es zuerst um Jobs und Wirtschaft. Romney werde sparsam haushalten und klare Vorschläge zum Ankurbeln der Wirtschaft unterbreiten. Es war Mitt Romneys Krönungsmesse – aber nicht ohne Gegenstimmen. Der Kandidat musste erkennen, dass nicht die gesamte Partei hinter ihm steht.

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